Presseerklärung: Stellungnahme der Grünen Fraktion
Im Mainpost-Bericht über die konstituierende Stadtratssitzung haben sich leider einige Fehler eingeschlichen, die wir als Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen wie nachfolgend klarstellen:
Im Artikel wird suggeriert, dass auch Eva Trapp als Bürgermeisterin-Kandidatin angetreten wäre. Das ist nicht der Fall. Zur Wahl standen nur Nicole Starkmann (CSU) und Tobias Volk (Freie Wähler FBW). Trapp erhielt dennoch zwei gültige Stimmen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Trapp lange als Kandidatin gehandelt wurde, schlussendlich aber keine Unterstützung fand. Die Grünen hatten sich ausdrücklich wieder eine Frau als Bürgermeisterin gewünscht und hätten ihre Kandidatin gerne ins Rennen geschickt.
Die Grüne Fraktion wird nicht von einer weiblichen Dreierspitze geführt, sondern von der Fraktionsvorsitzenden Eva Trapp. Alle Parteien hatten pflichtgemäß eine 1. und 2. Stellvertretung zu benennen. Es entbehrt jeder Logik, dass einzig den Grünen in dem Bericht eine vermeintliche Dreierspitze zugeschrieben wurde.
Klaus Sanzenbacher als bisheriger Fraktionsvorsitzender hatte den Wechsel an der Fraktionsspitze angeboten, um im neuen Stadtratsgremium, in dem noch weniger Frauen vertreten sind als in der vergangenen Legislaturperiode, bewusst eine Frau an die Spitze zu setzen, schließlich sind die Grünen von jeher eine feministische Partei. Spekulationen des Autors, dass Sanzenbacher nicht zum Zuge gekommen wäre, weil er sich bei der Stichwahl für einen der OB-Kandidaten positioniert hatte, treffen nicht zu. Hier wäre ein kurzes Nachfragen der Mainpost wünschenswert gewesen, bevor man haltlose Vermutungen veröffentlicht. Die Grünen Fraktion ist geschlossen, hat Unstimmigkeiten im Rahmen der Stichwahl längst bereinigt und arbeitet Hand in Hand.
Den neuen Bürgermeistern wünscht die Grüne Fraktion viel Erfolg und stets ein offenes Ohr für die Kitzinger und Kitzingerinnen. Ergänzend weisen die Grünen darauf hin, dass sie es äußerst bedauerlich finden, dass die Bürgermeisterwahlen durch die Stimmen der AfD-Fraktion entschieden wurden und dies von den beteiligten Fraktionen bewusst in Kauf genommen wurde. Das sei der eigentliche Skandal.