Eva Trapp

Platz 4 auf der GRÜNEN Liste

Mit 1.057 Stimmen leider nicht im Stadtrat

GRÜNE Ziele erforden Projektarbeit vor Parteiarbeit!

  • Dipl. – Medienwissenschaftlerin und Online Marketing Managerin
  • 52 Jahre jung
  • glücklich verheiratet und Mutter eines 14-jährigen Sohnes
  • Vorstandssprecherin des Ortsverbandes der GRÜNEN
  • Wahl-Kitzingerin, wohne im Hammerstiel
  • unterstütze Slow Food, Solawi, Campact und change.org

Aufgewachsen bin ich in Hannover. Nach den Stationen Wiesbaden und Augsburg sind wir vor 7 Jahren in Kitzingen sesshaft geworden. Kitzingen überzeugte uns damals durch die Lage, das breite Einzelhandelsangebot und den nahen Bahnhof mit Bäcker, Fahrkartenschalter, Bank-Automat, der Post gegenüber und einem Restaurant, in dem man unter herrlichen Kastanienbäumen indisch essen konnte.

An der Lage hat sich nichts geändert, aber wir erlebten im Laufe der letzten Jahre immer mehr Leerstand in der Innenstadt. Bäcker und Fahrkartenschalter im Bahnhof schlossen, das Restaurant auch. Die stolzen Kastanienbäume wurden gefällt. Dass dann sogar der Bahnhof und kurz darauf die Post geschlossen wurden – DAS gefällt mir nicht!

Darum soll mein Name Programm sein: Ich möchte zukünftig den Stadtrat auf Trappb bringen.

Dabei werden mir meine Erfahrungen im Marketing und Projektmanagement von Nutzen sein! Meine Stärken liegen darin, schnell Missstände zu erkennen und lösungsorientierte Handlungsempfehlungen abzuleiten. Ich kann Projekte hartnäckig vorantreiben, möchte aber auch meine Kenntnisse im Bereich Kommunikation einsetzen, um über Parteigrenzen hinweg das Miteinander im Stadtrat zu fördern.  

Ich will, dass Kitzingen lebens- und liebenswert bleibt. Mit einem lebendigen Ortskern. Dazu braucht es ein attraktives Einzelhandelsangebot. Die Kitzinger Einzelhandelsstrategie von 2012 basiert auf Daten von 2010 und streift z.B. die Herausforderungen durch den e-commerce nur ganz am Rand. Machen wir unsere Innenstadt fit für die Zukunft!

Als Online Marketing Managerin im e-commcerce weiß ich nur zu gut um die wachsende Übermacht des Online-Handels. Doch das Internet ist nicht per se der Feind des kleinen Ladens, sondern kann auch eine Chance sein. Wir sollten die digitalen Möglichkeiten nutzen und eine Online-Shopping-Plattform für ALLE Einzelhändler und Dienstleister Kitzingens schaffen. Um auch junge Menschen zu erreichen, brauchen wir eine starke Online-Präsenz. Das oberste Gebot heißt „Gefunden werden“. Gerade kleine Inhabergeführte Einzelhandelsgeschäfte müssen wir digital unterstützen. Vielleicht erweitern wir unseren Stadtmarketingverein um einen Digitalmanager?!

Dann müssen wir uns fragen: Welche Art von Geschäften oder Dienstleistern wollen wir ansiedeln? Wie soll der Branchen-Mix sein? Was hat sich seit 2010 geändert? Was fehlt in Kitzingen, damit man hier ALLES bekommen kann? Ich sehe zum Beispiel einen Bio-Supermarkt als Magnetgeschäft, vielleicht auch einen Unverpackt-Laden. Ich sehe neue Handelsformen. Der erste temporäre Pop up-Store ist ein richtiger Ansatz! Im Trend sind auch Leih- und Mietangebote, sogenannte Sharing-Geschäfte! Ich sehe z.B. einen Verleih für Braut-, Abend- und Trachtenmode. Ich sehe aber NICHT das gefühlt 10. Optikergeschäft und den 5. Döner-Laden.

Behalten wir auch den Gewerbe-Mietspiegel im Auge! Wenn die Läden weniger Umsatz machen, kann die Miete ihnen das Genick brechen. Hier gilt es, Lösungen zu suchen!

Reden wir auch über die Erreichbarkeit der Innenstadt: Ausreichend Parkplätze sind wichtig, aber eine gute ÖPNV-Anbindung und sichere Fahrrad-Abstellplätze wären besser!

Ganz wichtig ist mir, dass wir als Stadt ein Verantwortungsbewusstsein für unsere Händler haben und die Stadt konsequent „von innen nach außen“ entwickeln. Wir brauchen keine weiteren Einkaufszentren vor den Toren der Stadt, die der Innenstadt schaden. Vielmehr brauchen wir ein Leerstands-Kataster, in dem bestehende und soweit möglich auch zukünftige Leerstände erfasst werden. So kann man agieren, statt zu spät zu reagieren.

Ein Leerstandskataster wird auch hilfreich sein für einen weiteren Brennpunkt der Lokalpolitik: Den Wohnungsmarkt! Im hochpreisigen Segment hat Kitzingen in den letzten beiden Jahren enorm aufgeholt. Es werden auch 59 Sozialwohnungen gebaut – doch man ist sich einig, dass dies viel zu wenig ist. Und Wohnungen für den Mittelstand? Fehlanzeige.

Deswegen brauchen wir Konzepte für bezahlbaren Wohnraum – für junge Familien und alte Menschen. Wir müssen bei unseren Planungen auch den steigenden Bedarf an Single-Haushalten und barrierefreiem Wohnraum berücksichtigen. Denken wir „out of the box“ und setzen auf Mehr-Generationen-Häuser, betreutes Wohnen und kleine, flexible Tiny-Häuser, um Baulücken zu schließen. Neuen Baugebieten müssen wir Öko-Konten gegenüberstellen. Am besten bauen wir gleich ökologisch – förderungsfähige Energie Plus-Häuser mit PV-Anlagen oder Dachbegrünung.

„Der rasanten Entwicklung aussterbender Innenstädte begegnen wir nur mit einem konsequenten Leerstandsmanagement und Förderung moderner Handelsformen. Nutzen wir alle Möglichkeiten der Digitalisierung!“

Eva Trapp

GRÜNES LICHT FÜR KITZINGEN! Am 15. März 2020 GRÜN wählen!